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gut und böse:

Was hat es mit “gut und böse” auf sich?

 

Auf  “gut und böse” stoßen wir zum 1.Mal bei der Beschreibung vom Paradies. Dort steht der “Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen”. Das Essen der Früchte führte zur Vertreibung aus dem Paradies.

“Gut und böse” ist eine Beurteilung. Als gut beurteilen wir einfach alles, was uns irgendwie gefällt und als böse beurteilen wir alles, was wir irgendwie ablehnen.
Diese Beurteilung sagt aber nicht unbedingt etwas über die Wirklichkeit aus. Interessanter Weise glaubt in einem Streit, Krieg, etc. häufig jeder, dass der andere der Böse, Schlechte, Verkehrte, etc. ist...
“Gut und böse” ist also relativ und hängt von der jeweiligen Sichtweise ab.
In der Philosophie kann man zu jeder Handlung, die als böse bezeichnet wird, eine Situation finden, in der die gleiche Handlung als gut erscheint.

Mit “gut und böse” schaffe ich auch eine Trennung: Es gibt die eine Seite (meist die eigene), die gut ist und die andere Seite (bzw. alles andere), die böse ist.

Mit “gut und böse” bekomme ich auch einen “guten” Grund meine Interessen durchzusetzen. So habe ich ja eine gute Rechtfertigung für meine Handlungen und kann beruhigt in den “heiligen” oder “gerechten” Krieg ziehen oder Menschen nach meinem Gutdünken behandeln. Als Beispiel brauchen wir uns nur die USA und die Terroristen ansehen. Letztlich haben wir aber alle diesen Anteil in uns.

“Gut und böse” bedingen sich aber auch. Sie sind wie die beiden Seiten einer Münze.
Ich kann nur solange ein guter Mensch sein, wie es böse Menschen gibt. Wenn es keine bösen Menschen gibt, dann bin ich einfach “nur” Mensch.

Wenn wir hier wieder bewusst und glücklich im Paradies leben wollen, ist es wichtig wieder über das “gut und böse” hinaus zu gehen.

 

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